
Die Teilnehmer der KIV-Herbstveranstaltung informierten sich über aktuelle Fragen der Bienengesundheit. Im Vordergrund stand der praktische Einsatz eines Bienengesundheits- (BIG-) Mobils. Um einem wichtigen Ziel des Fachbereiches für Bienengesundheit beim Aufgabengebiet Bienenkunde der Landwirtschaftskammer NRW näherzukommen, nämlich im Tierseuchenfall handlungsfähig zu sein, wurde eigens eine Vollzeitstelle besetzt. Auf Anforderung bringt der Fachberater die Gerätschaften an den Einsatzort. Aber auch für alle weiteren Fragen rund um die Bienengesundheit steht Wolfgang Take allen Imkern zur Verfügung.
Dr. Marika Hartz, Referentin für Bienenkunde der LWK NRW, rief bei der Veranstaltung dazu auf, neben der üblichen Meldung der Velutina beim Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK / Neobiota NRW) einen durch Velutina verursachten Verlust eines Bienenvolkes auch beim Fachbereich Bienenkunde der Landwirtschaftskammer zu melden. Derzeit besteht großes Interesse an einer genaueren Untersuchung des Schadbildes. Ein tieferes Verständnis der Zusammenhänge rund um die Velutina werde in den nächsten Jahren leider eine unverzichtbare Aufgabe sein. jn
Ausgabe der Urkunden der Zentralen Honigbewertung 2025 des Landesverbandes Westfalen Lippe im feierlichen Rahmen
8 % der Imkerinnen und Imker, in Westfalen – Lippe, das sind in Zahlen 823, haben sich getraut, ihren Honig bei der zentralen Honigbewertung des Landesverbandes überprüfen zu lassen. Sie reichten 1401 Honige zur Bewertung ein. Diese wurden vom 22. bis zum 24. August 2025 von 52 Honigprüferinnen und Honigprüfern des Landesverbandes auf Haus Düsse in Ostinghausen geprüft. Dies waren 520 Frühtrachthonige kristallisiert, 520 flüssige Honige und 343 Sommertrachthonige kristallisiert.
Geprüft wurde nach dem Prüfschema des Deutschen Imkerbundes. Die eingereichten Honige wurden in Aufmachung, Sauberkeit, Konsistenz, Geruch, Geschmack und dem Wassergehalt beurteilt. Die Imkerinnen und Imker erreichten mit 1120 Honigen eine Preisklasse und wurden mit einer Urkunde belohnt. Mit Erreichen dieser Urkunde können Siegelmarken erworben werden mit der Aufschrift „Honigprämierung 2025“ und auf das Honigglas geklebt werden.
Es gab 472 mal eine Urkunde in Gold, 512 mal eine Urkunde in Silber und 136 mal eine Urkunde in Bronze.
Dies zeigt, dass die eingereichten Honige in Bezug auf Regionalität und die Qualität etwas Besonderes sind: Ein hochwertiges Lebensmittel – oder ein Genuss mit vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen von mild bis herb oder würzig aus der Region. Diese Form der freiwilligen Selbstkontrolle bestätigt die gute und saubere Arbeit, der Imkerinnen und Imkern bei der Gewinnung und Verarbeitung von Honig.
119 Honiglose von 54 Imkerinnen und Imker aus dem Kreis Unna und der Stadt Hamm wurden zur Honigprüfung eingereicht. Die Beteiligung lag in unserem Kreisimkerverein bei 12 %.
Geprüft wurde nach den Prüfschema des Deutschen Imkerbundes. Die eingereichten Honige wurden in Aufmachung, Sauberkeit, Konsistenz, Geruch, Geschmack und dem Wassergehalt beurteilt.
Aus dem Kreis Imkerverein Unna – Hamm wurden 49 Imkerinnen und Imker mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Die erfolgreichsten Imker waren Detlev Klaus vom Imkerverein Hamm mit 3 mal Gold und Ralf Moser vom Imkerverein Afferde mit 3 mal Gold.
Die Imkerinnen und Imker aus dem Kreisimkerverein erreichten
38 mal die Urkunde in Gold,
45 mal die Urkunde in Silber,
13 mal die Urkunde in Bronze, die an die teilnehmenden Imkerinnen und Imker übergeben wurden.
Den Imkerinnen und Imkern wurden die Urkunden von Dr. Marika Harz vom Bieneninstitut der Landwirtschaftskammer NRW in Münster überreicht. Für jede Urkunde in Gold wurde den anwesenden Imkerinnen und Imkern eine Flasche Wein durch den 1. Vorsitzenden Hans-Joachim Olschewski überreicht.
Alfons Pohlmann, Caldenhof 15, 59063 Hamm Tel: 02381 57975, E- Mail: A.u.E.Pohlmann@t-online.de 2.Vorsitzender des KIV und Honigobmann des KIV Unna-Hamm
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