Die Asiatische Hornisse ist auf dem Vormarsch:
Ihre Lebensweise, ihre Auswirkungen auf die Imkerei, die Landwirtschaft und die tierischen Lebensgemeinschaften
Eine invasive Hornissenart verbreitet sich zurzeit relativ rasch in Deutschland aus, in Nordrhein-Westfalen wie auch im Kreis Unna. Die asiatische Hornisse, die mittlerweile flächendeckend Länder wie Frankreich, Portugal oder Spanien besiedelt hat, gilt hierzulande nicht mehr als invasive, sondern als etablierte Art, sodass eine Bekämpfungspflicht der Behörden entfällt.Sie erbeutet in hohem Maße Honigbienen, aber auch viele andere Bestäuberinsekten. Ihre Schäden in der Imkerei, im Gartenbau, in der Landwirtschaft sind immens und ihre Präsenz im öffentlichen Raum kann zu hoher Verunsicherung der Bürger-und Bürgerinnen führen, zumal die riesigen Sekundärnester mehrere Tausend Individuen umfassen können.Die Ökologen gehen davon aus, dass die Hornisse mittlerweile im System etabliert ist, aber ihre Ausbreitung eingeschränkt werden muss.
Die Entfernung der Nester ist mit einem hohen Risiko verbunden, da die Tiere auf eine Störung des Nestes mit hoher Aggressivität reagieren.
Der abendliche Vortrag der Koordinatorin der Vespa-Velutina- Forschung und -bekämpfung bei der Landwirtschaftskammer Münster, Frau Irmgard Koch, wird sich mit vielen Fragen, die Bekämpfung der Hornisse betreffend, befassen : Mit erfolgreichen Gegenmaßnahmen, mit behördlichen Zuständigkeiten, Haftpflichtfragen, Managementmaßnahmen etc.
Adressaten des Vortrages sind alle interessierte ImkerInnen, Vertreter der Landwirtschaft, des Gartenbaus, Personen, die in den städtischen Verwaltungen des Kreises zuständigen MitarbeiterInnen sowie alle ökologisch interessierten und im Naturschutzbereich organisierten BürgerInnen.
Vortrag am Donnerstag, 24.09. 2026, 18.30 Uhr
Ort: Forum der Ökologiestation, Dr.Detlef-Timpe-Weg 1, 59192 Bergkamen
Referentin : Irmgard Koch (Landwirtschaftskammer Münster)
